Arbeitsordnung

Arbeitsordnung der Arbeitsgemeinschaft

"AG Physik und Technik in der Bildgebenden Diagnostik"
der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG)


Präambel

Grundlage für die Bildung der Arbeitsgemeinschaft ist die Satzung der Deutschen Röntgengesellschaft §8.6, nach der zur Bearbeitung bestimmter Aufgaben der Vorstand nach Maßgabe seiner Geschäftsordnung Arbeitsgemeinschaften bildet.

§1: Definition

  1. Die Arbeitsgemeinschaft (AG) führt den Namen "Physik und Technik in der Bildgebenden Diagnostik" und ist eine Arbeitsgruppe innerhalb der Deutschen Röntgengesellschaft.
  2. Die AG wird vom Vorstand der Deutschen Röntgengesellschaft auf Antrag eingesetzt.
  3. Die Arbeitsordnung der AG wird von Satzung und Geschäftsordnung der DRG definiert, soweit im Folgenden nicht weiter spezifiziert.

§2: Zweck

  1. Die AG arbeitet unter dem Dach der Deutschen Röntgengesellschaft.Ziel der AG ist die Förderung der bilgebenden Diagnostik in Klinik und Forschung.
  2. Die AG soll die Deutsche Röntgengesellschaft insbesondere in Fragen der Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie speziellen medizinischen und sozioökonomischen Fragen der Physik und Technik beraten.
  3. Neben der allgemeinen Förderung von Forschungsvorhaben ist das Ziel der AG die Förderung von Fort- und Weiterbildung. Hierzu führt die AG Veranstaltungen im Namen der DRG durch.
  4. Die AG beteiligt sich im Auftrag des Vorstandes aktiv an der Erstellung bzw. Änderung von Richtlinien, gesetzlichen Festlegungen, Leitlinien und Normen, die das Arbeitsgebiet betreffen.

§3: Mitglieder

  1. In die AG können nur Mitglieder der DRG eintreten.
  2. Der Antrag auf Aufnahme in die AG ist schriftlich an den Vorstand der AG zu richten. Der Vorstand der AG entscheidet über die Aufnahme. Mit der Aufnahme erhält das Mitglied vom Vorstand ein Exemplar der Arbeitsordnung.
  3. Im Auftrag des Vorstandes der AG wird ein Mitgliedsverzeichnis erstellt.

§4: Vorstand der Arbeitsgemeinschaften

  1. Der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft besteht aus einem Vorsitzenden und einem stellvertretenden Vorsitzenden sowie drei weiteren Mitgliedern, die auf dem Gebiet der Bildgebenden Diagnostik tätig sein müssen.
  2. Alle Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung der AG auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wiederwahlen sind für jede Position des Vorstandes je einmal zulässig. Die Wahl ist nur gültig, wenn mehr als 20% der wahlberechtigten Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft anwesend sind. Nach Bestätigung durch den Vorstand der DRG gilt der Vorstand der AG als offiziell eingesetzt.
  3. Das Amt eines Vorstandsmitgliedes endet mit der Zeit, für die es benannt wurde. Ein Vorstandsmitglied kann sein Amt jederzeit freiwillig niederlegen.
  4. Die Tätigkeit der Vorstandsmitglieder der AG ist ehrenamtlich.
  5. Der Vorstand der AG legt dem Vorstand der DRG zum Zeitpunkt des Jahreskongresses einen Rechenschaftsbericht über den Inhalt seiner Tätigkeit und die Mittelverwendung vor.

§5: Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich in Verbindung mit dem Deutschen Röntgenkongreß statt. Zeit und Ort der Mitgliederversammlung richten sich nach dem Kongreß der DRG. Sie beschließt über:    
    1. Neuwahl des Vorstandes
    2. den Bericht des (der) Vorsitzenden
    3. Anträge von Mitgliedern, die mindestens vier Wochen vorher beim Vorstand der AG in schriftlicher Form eingegangen sind
    4. Anträge des Vorstandes
    5. Ergebnisse des Qualitätssicherungsprogrammes
    6. Sonstige Angelegenheiten, die nach dieser Arbeitsordnung von der Mitgliederversammlung zu bearbeiten sind.
  2. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand der AG schriftlich durch Einladung an die Mitglieder mit einer Frist von mindestens vier Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladung erfolgt durch Veröffentlichung im Mitteilungsorgan der DRG.
  3. Der Vorstand der AG kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Auf schriftliches Verlangen von 25% aller Mitglieder der AG muß der Vorstand innerhalb der gleichen Frist unter Angabe der vorgeschlagenen Tagesordnung eine Mitgliederversammlung einberufen.
  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet.
  5. Die Mitgliederversammlung ist nur beschlußfähig, wenn mehr als 20% der wahlberechtigten Mitglieder der AG anwesend sind.
  6. Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Schriftführer und vom Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
  7. Kommt eine Beschlußfähigkeit zustande, entscheidet der Vorstand der DRG.

§6: Mittel der Arbeitsgemeinschaft

  1. Die AG finanziert sich im wesentlichen durch Einnahmen aus Veranstaltungen und aus dem mit dem Vorstand der DRG vereinbarten Budget.
  2. Die Mittel der AG dürfen nur im Sinne der Satzung der DRG verwendet werden.
  3. Sämtliche Mittel sind einem Unterkonto der DRG zuzuschreiben.

§7: Arbeitsordnungsänderung und Auflösung der AG

  1. Anträge auf Arbeitsordnungsänderung und Auflösung müssen mindestens von 25% der Mitglieder der AG unterzeichnet sein.
  2. Beschlüsse über Arbeitsordnungsänderung oder Auflösung der AG müssen vom Vorstand der DRG verfügt werden.
  3. Der Vorstand der DRG kann Arbeitsordnungsänderung oder die Auflösung einer AG beschließen.

§8: Salvatorische Klausel

Sollte eine Bestimmung der Arbeitsordnung unwirksam sein, bleibt davon die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Diese Arbeitsordnung ist am 16.12.1998 vom Vorstand der DRG beschlossen werden.